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Was wäre, wennProjektsteuerung & Projektkultur die Erfolgsgeheimnisse eines Mega-Projektes sind.

Die neue Wirtschaftsuniversität Wien

Anfang Oktober wurde die neue Wirtschaftsuniversität Wien offiziell eröffnet. Ein geschichtsträchtiger Zeitpunkt in diesem österreichweit einzigartigen Mega-Projekt bei dem DELTA für die Projektsteuerung gemeinsam mit Drees & Sommer (ARGE PS WU Neubau) und die Abwicklung der Vergabeverfahren verantwortlich zeichnete. DELTA war gemeinsam mit Gernot Frauscher auch für das IT-Projektmanagement zuständig und betreute dabei die Übersiedelung des Rechenzentrums in das neue Gebäude – derzeit eine der größten Übersiedelungen in Österreich. Auftraggeber dieses Prestige-Projektes für Österreich ist die Projektgesellschaft, die zum Zweck des Neubaus gemeinsam von der Bundesimmobiliengesellschaft und der Wirtschaftsuniversität Wien gegründet wurde.

Projektsteuerung eines einzigartigen Mega-Projektes

Facts:
– 100.000 m² Nutzfläche
– 1.000 Bauarbeiter
– 6 internationale Architekten
– 4 Jahre Bauzeit

Die Haupttätigkeiten des insgesamt zwölfköpfigen Teams von Projektsteuerern lagen in der Steuerung, Organisation und Kostenkontrolle der Planungs- und Bauphase. Sie waren Hauptansprechpartner, Drehscheibe des Projektes und Schnittstelle auf Auftraggeber-Seite für die Architekten und den Generalplaner.
Aber wie kann die Gesamtkoordination eines derart komplexen Projektes funktionieren? Das Geheimnis eines professionellen Managements und einer erfolgreichen Projektabwicklung ist die Kultur im Projekt. Partnerschaftlichkeit sowie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Projektmanagement sind die Basis für die Steuerung von Mega-Projekten. „Entscheidend waren dabei auch die beiden Projektleiter auf Auftraggeber-Seite Dipl.-Ing. Maximilian Pammer und Mag. Christoph Sommer. Sie haben den Team-Spirit von Beginn an unterstützt und gelebt“, betont Dipl.-Ing. Ingo Huber, Projektleiter der Projektsteuerung seitens DELTA und Geschäftsführer bei DELTA.

Abwicklung der Vergabeverfahren

Facts:
– 110 Vergabeverfahren
– mehr als 500 Angebote
– 3 Vergabeschienen

DELTA zeichnete für die Abwicklung der Vergabeverfahren und die formelle Prüfung der Angebote verantwortlich. „Die Besonderheit war, dass manche Leistungen baufeldübergreifend und andere baufeldspezifisch zu vergeben waren.
Die Herausforderung für die Projektsteuerung bestand darin, die Verfahren daher so zu staffeln, dass die Vergaben trotz Abhängigkeit von anderen Baufeldern zeitgerecht erfolgt sind und die jeweiligen Arbeiten termingerecht aufgenommen werden konnten“, erklärt Ing. Mag. Gottfried Leitner, Geschäftsführer bei DELTA für den Bereich Recht und Konfliktmanagement. Durch die Beauftragung per Einzelvergaben war es möglich, in diesem Mega-Projekt wirtschaftlich verträgliche Auftragspakete für den Markt zu schnüren, den Bauablauf beherrschbar zu gestalten und die Risiken im Projekt zu verringern.

Übersiedelung der IT-Infrastruktur

Facts:
– 29.600 „Kilometer Datenspeicher-Kapazität“
– 18.000 Netzwerkanschlüsse
– 1.500 User mit permanenter LAN-Verbindung
– 700 km Netzwerkkabel… vergleichbar mit der Distanz von Wien nach Bregenz

DELTA war gemeinsam mit Gernot Frauscher auch für das IT-Übersiedelungsmanagement des Rechenzentrums auf den neuen Campus zuständig. Die Datenspeicher-Kapazität beträgt 360 Terabyte (2x 180 TB). Würden all diese Informationen ausgedruckt, in A4-Ordnern mit jeweils 500 Blatt abgelegt und diese in einer Reihe aufgestellt werden, so würden sich all diese A4-Ordner auf einer Strecke von etwa 29.600 Kilometern erstrecken.
Die größte Herausforderung bei diesem ohnehin bereits komplexen Unterfangen ist die Übersiedelung des Rechenzentrums im Betrieb. „Die Netzwerk-Services wurden am alten Campus zuerst vollständig redundant aufgebaut, dann nach und nach abgebaut, übersiedelt und am neuen Standort schrittweise wieder in Betrieb genommen“, erklärt Mag. Arnold Koller, Geschäftsführer bei DELTA für den Bereich EDV&IT.

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