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Stärkung von Familienfreundlichkeit in Bau- und Immobilienbranche

Kradischnig, Karmasin, Kaufmann - Quelle BMFJ

Das Bundesministerium für Familien und Jugend und die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) wollen Bau- und Immobilienunternehmen unterstützen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern

Wien (BMFJ/OTS) Die Bau- und Immobilienbranche ist noch kein Vorreiter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Herausfordernde Arbeitszeiten oder die zahlreichen in der Branche üblichen Beschäftigungen auf Werksvertragsbasis erschweren die Familienfreundlichkeit erheblich. Mit 87 Prozent jener Berufszweig mit dem höchsten Männeranteil, ist es zugleich auch das Gewerbe mit der niedrigsten Teilzeitquote (12,5 Prozent).

Gemeinsam mit ihren mehr als 300 Mitgliedern aus dem Bau- und Immobiliensektor hat die Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) erarbeitet, wie diese Branche dem Fachkräftemangel und der Fluktuation entgegen wirken und gleichzeitig die Mitarbeiterzufriedenheit und nachhaltigere Unternehmenspolitik gewährleisten kann. Dabei wird auch auf Familienfreundlichkeit gesetzt.

Der Verein schafft Rahmenbedingungen für eine inhaltliche Etablierung des Gedankens der Nachhaltigkeit bei allen Stakeholdern der Bau- und Immobilien-branche in Österreich und ist seit November 2015 selbst Träger des staatlichen Gütezeichens  Audit berufundfamilie: „Nun wollen wir einen weiteren Beitrag dazu leisten, auch weniger familienfreundliche Branchen an diese Thematik heranzuführen“, so Gründungspräsident  Philipp Kaufmann. „Durch Bewusstseinsbildung sowie den Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten über das Netzwerk ‚Unternehmen für Familien‘ des Bundesministeriums für Familien und Jugend erhalten unsere Mitglieder dabei wertvolle Unterstützung“.

DELTA: Vorreiter für familienfreundliche Führungskultur

Vorreiter in der Branche ist das 1977 in Wels gegründete Architektur-, Generalplanungs- und Baumanagementunternehmen DELTA, das bereits seit Jahren eine familienfreundliche Führungskultur fördert. Durch die Teilnahme am Audit berufundfamilie hat DELTA familienfreundliche Aspekte der Unternehmenskultur um zusätzliche Maßnahmen erweitert. „Eine Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu schaffen, ist für die psychische und physische Gesundheit der Menschen entscheidend. Damit ist die Balance auch für die Entfaltung der Stärken und Potenziale unserer Mitarbeiter eine wichtige Voraussetzung“, betont Bmstr. Dipl.-Ing. Wolfgang Kradischnig, Geschäftsführer und Unternehmenssprecher bei DELTA. Eine Ausgewogenheit zwischen Privat- und Berufsleben trägt, neben vielen weiteren Aspekten, zur Motivation und Zufriedenheit von Mitarbeitern bei – was sich nicht zuletzt im Arbeitsalltag wie z.B. einer guten Servicierung von Kunden widerspiegelt.

DELTA arbeitet aktiv an der laufenden Weiterentwicklung der Unternehmenskultur, der Führungsprinzipien, bietet über die DELTA Academy ihren Mitarbeitern vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten, führt Mitarbeiterbefragungen durch u.v.m.. „Unser Engagement für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unserer Mitarbeiter lohnt sich in vielfältiger Weise, auch im Hinblick auf die Förderung weiterer Unternehmenswerte wie Nachhaltigkeit, Wertschätzung, Beständigkeit und Menschlichkeit“, ergänzt Architekt Dipl.-Ing. Rudolf Stürzlinger, Geschäftsführer bei DELTA.

Netzwerk „Unternehmen für Familien“ – Best Practice Beispiele vor den Vorhang

Im Rahmen des  Netzwerks „Unternehmen für Familien“ sollen Best Practice Beispiele wie DELTA vor den Vorhang geholt werden. „Quer durch alle Branchen, quer durch alle Unternehmensgrößen und quer durch alle Bundesländer wollen wir ein breites Committment für mehr Familienfreundlichkeit in Österreich erreichen“ lädt Karmasin ein, gemeinsam Österreich noch familienfreundlicher zu machen.  .
„Unternehmen für Familien“ verfolgt das Ziel, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zur Selbstverständlichkeit zu machen, mit dem Wissen, dass Familienfreundlichkeit ein entscheidender Wirtschafts-, Standort- und Lebensfaktor der Zukunft ist. Österreichs Unternehmen und Gemeinden sind eingeladen, aktiv als Partner das Netzwerk „Unternehmen für Familien“ zu unterstützen, getragen vom gemeinsamen Bekenntnis zu Familien und ihrem bedeutenden Stellenwert von Unternehmen und Gemeinden, den Sozialpartnern und weiteren wichtigen Stakeholdern. Durch den Beitritt zum Netzwerk leisten die Partner einen aktiven Beitrag für einen familienfreundlichen Arbeits- und Lebensraum im eigenen Wirkungsbereich und sind Vorbild und Ansporn für andere.

„Familienfreundlichkeit ist ein wesentlicher Standortfaktor für Gemeinden und ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Wirtschaft. Höhere Motivation und Mitarbeiter/innenbindung sowie weniger Fluktuation und Krankenstände sind dabei nur einige positive Argumente, die sich durch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreichen lassen. Es spricht also alles dafür“, so Karmasin abschließend.
Weitere Information unter: www.unternehmen-fuer-familien.at

Weitere Informationen zu einer Karriere als Gebäudedenker finden Sie hier.

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