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Moldau-Philharmonie Prag tritt in die Genehmigungsphase ein. Projektsteuerung unter Federführung der DELTA Gruppe

Der Antrag auf Vorhabensgenehmigung für die Vltavská filharmonie – im deutschen Sprachraum als Moldau-Philharmonie Prag bekannt – wurde eingereicht. Für das Projekt, dessen Bauherrin die Stadt Prag ist und dessen Vorbereitung die Prager Entwicklungsgesellschaft (Pražská developerská společnost) koordiniert, ist dies ein entscheidender Schritt in Richtung Realisierung. Projektsteuerung und Koordination verantwortet das Konsortium DJF, bestehend aus der DELTA Gruppe als federführendem Partner, FETTERS management und JE Group. Es sind jene Leistungen, ohne die eine professionelle Vorbereitung und Umsetzung von Bauvorhaben dieser Größenordnung nicht möglich ist.

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Drei Tage allein für die Übermittlung der Unterlagen

Der Upload der Projektdokumentation begann am 27. August und dauerte aufgrund ihres Umfangs drei Tage. Schon diese Zahl sagt viel über die Dimension des Projekts aus: Die Dokumentation umfasst nicht nur das Gebäude des künftigen nationalen Musikzentrums mit fünf Musiksälen, einem Kreativhub, Gastronomiebetrieben und Nebenräumen, sondern auch die Umgestaltung des öffentlichen Raums, der Verkehrsinfrastruktur sowie der anschließenden Bauwerke.

Die Baustelle liegt an einem der anspruchsvollsten Verkehrsknotenpunkte Prags. Das Projekt löst die Anbindung an U-Bahn, Straßenbahn und Individualverkehr ebenso wie an Fuß- und Radwegverbindungen und erfordert die Abstimmung mit weiteren bedeutenden Investitionen im Gebiet.

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Wo die Projektsteuerung ansetzt

Die Komplexität der Dokumentation entspricht jener des Projekts selbst. Genau an diesem Punkt beginnt die Aufgabe der Projektsteuerung: dutzende Fachteams zusammenzuführen, die Schnittstellen zwischen Architektur, Akustik, Tragwerk, Gebäudetechnik, Verkehr und öffentlichem Raum zu steuern, die Abfolge der einzelnen Phasen abzusichern und dafür zu sorgen, dass tausende Einzellösungen zum Zeitpunkt der Einreichung ein konsistentes Ganzes bilden. Bei Projekten dieser Größenordnung ist professionelles Projektmanagement keine Zusatzleistung, sondern Voraussetzung für den Erfolg.

An der Vorbereitung arbeitet ein umfangreiches internationales Team aus Architekten, Fachplanern, Ingenieuren, Akustikern und weiteren Spezialisten. Der architektonische Entwurf stammt vom dänischen Büro BIG – Bjarke Ingels Group. Teil der Vorbereitung ist auch die Abstimmung der Anforderungen der künftigen Hauptnutzer des Gebäudes – der Tschechischen Philharmonie, der Prager Symphoniker FOK und der Musikabteilung der Stadtbibliothek Prag.

Schnitt durch das BIM-Modell des Gebäudes

„Die Einreichung des Antrags auf Vorhabensgenehmigung ist das Ergebnis der Arbeit von dutzenden Teams, die zu einem gemeinsamen Ergebnis geführt werden mussten. Als federführender Partner des Konsortiums achten wir darauf, dass die einzelnen Prozesse, Phasen und Entscheidungen ineinandergreifen und das Projekt voranschreitet. Die Arbeit an einem Projekt, das Prag für kommende Generationen vorbereitet, ist für uns Verpflichtung und Anlass zu Stolz zugleich“, sagt Zbyněk Kovář, Prokurist der DELTA Group CZ.

Von der Genehmigung zum Baustart

Die Erteilung der Vorhabensgenehmigung wird für das erste Quartal 2027 erwartet. Anschließend folgt die Vergabe an den Generalunternehmer. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2028 geplant, der Probebetrieb der Moldau-Philharmonie soll 2033 aufgenommen werden.

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Nähere Informationen finden Sie in der englischsprachigen Presseaussendung des Projektteams: Vltava Philharmonic Hall submits application for a project permit

Quelle der Visualisierungen: BIG / IPR Prag

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