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Sieg für DELTA und SWAP Architekten im Architekturwettbewerb der IFA Tulln

WIEN. Die Arbeitsgemeinschaft DELTA und SWAP Architekten hat den Architekturwettbewerb für den Neubau eines Labor- und Bürogebäudes mit ca. 1.200 m2 Nutzfläche auf dem Gelände des IFA in Tulln mit einem einzigartigen Entwurf gewonnen. Die Architektur-Experten von DELTA und SWAP konnten die Jury mit einem Architekturkonzept der DELTA green line überzeugen, aus dem eines der ersten Labor- und Bildungsgebäude als Holzbau in Österreich entstehen wird.

„Die IFA Tulln befindet sich in ländlichem Gebiet und diesen Aspekt haben wir in unserem Entwurf in vielen Details aufgegriffen. Die Bundesimmobiliengesellschaft schreibt mit einem der ersten Laborgebäude in Holzbauweise Immobiliengeschichte in Österreich und wir sind stolz dieses Projekt so entscheidend mitgestalten zu dürfen“, sagt Dipl.-Ing. Wolfgang Kradischnig, Geschäftsführer bei DELTA. Entsprechend dem Architekturkonzept von DELTA und SWAP wird sich das Gebäude zum einen hinsichtlich der verwendeten, natürlichen Materialien und zum anderen hinsichtlich des optischen Erscheinungsbildes ideal in die Natur einfügen.

Lebenszyklusorientierte Architektur für die Natur und den Betreiber
Die gesamte Konstruktion, die Fassade und der Innenausbau werden aus Kreuzlagenmassivholz bestehen. Um Betriebskosten zu schonen, wird das Gebäude im Niedrigenergiehaus-Standard erbaut und mit einer passiven Nachtlüftung versehen. Besonderes Augenmerk wurde auch auf eine hohe Flexibilität in der Raumgestaltung gelegt, indem sämtliche Trennwände im Gebäude nicht tragend sein werden. „Holz ist ein wertvolles Baumaterial, weil es nicht nur Stoffe ersetzt deren Herstellung viel CO2 verursacht, sondern auch ein angenehmes Klima im Gebäude schafft. Es ist eine Herausforderung, ein Gebäude zu bauen, das ressourcenschonend und produktiv zugleich ist. Ein Gebäude, das nicht nur den jetzigen, sondern auch den zukünftigen Anforderungen entspricht. Wir möchten mit dem Laborgebäude in Holzbauweise unter Beweis stellen, dass das möglich ist“, sagt Architekt Dipl.-Ing. Rudolf Stürzlinger von DELTA.

Wohlfühl-Architektur für die Nutzer
Dem Komfort und Wohlbefinden der Nutzer wird nicht nur durch die großzügige Verwendung des natürlichen Rohstoffes Holz Rechnung getragen. Dazu trägt auch eine optimale Kombination aus außenliegendem Sonnenschutz und einem innenliegenden Blendschutz bei. Die Arbeitsplätze werden an den Fenstern angelegt sein, um den Bezug zur Natur zu verstärken. „Ein Gebäude muss den Menschen dienen – das ist unsere Überzeugung. Der Mensch verbringt den Großteil der Zeit in Gebäuden. Umso wichtiger ist es, dass die Bedingungen im Gebäude Gesundheit und Wohlbefinden fördern“, betont Kradischnig. DELTA und SWAP legen das neue Gebäude außerdem so an, dass durch die umliegenden Gebäude ein natürlicher und begrünter Innenhof für Entspannung und Austausch entstehen wird. Eine gemeinsame Teeküche wird zentral im Gebäude angesiedelt und ebenfalls als informeller Kommunikationsbereich dienen.

Die Jury-Bewertung
„Das Projekt sieht einen einfachen, in seiner Struktur klaren Baukörper vor, der als Solitär die bestehende Campustypologie weiterdenkt. Der in sich 3-hüftig organisierte Grundriss überzeugt sowohl in seiner Funktionalität als auch in den zu erwartenden differenzierten Raumqualitäten. Die Verwendung des Materials Holz als konstruktives Element ist in seinen Materialspezifika konsequent eingesetzt und generiert sowohl im Inneren als auch in der Fassade eine eigene Atmosphäre bzw. eine unverwechselbare Ästhetik. Aus Nutzersicht bringt die 3-hüftige Anordnung erfreulich kurze Wege zwischen Büro und Labor. Gleichzeitig ergibt sich eine klare Zuordnung der Gangbereiche zu den Labor- und Bürozonen.“

Über die IFA Tulln
Die Universität für Bodenkultur errichtet mit dem Neubau zusätzliche Flächen für Labor und Büros für das Institut Umweltbiotechnologie und das Analytikzentrum. Die Abkürzung IFA steht für Interuniversitäres Department für Agrarbiotechnologie.


Medienkontakt:

Mag. Simone Pasker
Corporate Communications
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